„Die Freunde und Förderer sind ein Glücksfall für unser Sinfonieorchester und die Stadt!“ 
Golo Berg, Generalmusikdirektor

Münsteraner Bürgerinnen und Bürger gründeten 2009 die Freunde und Förderer des Sinfonie­orchesters Münster. Inzwischen haben sich über 800 Musikfreunde unserer Initiative angeschlossen. 

Wir fördern die Verpflichtung von renommierten Klassikstars als Solisten für die Konzerte des Sinfonieorchesters Münster und engagieren uns für die Tage der Barockmusik, das Festival Musica Sacra und das jährliche Open Air-Konzert zum Saisonausklang am Aasee. Absolventen der Musikhochschule begleiten wir mit einem Stipendium bei ihrem Berufseinstieg als Orchestermusiker.

Als kulturelles Zentrum für die Region hat Münster keinen angemessenen Konzertraum für die Klassik. Deshalb setzen wir uns für den Bau eines Konzerthauses, das höchste Ansprüche an Klangqualität und Akustik eines Raums für Musik erfüllt, ein.

Rathauskonzert mit Henrike Jacob, Monika Krack, Werner Raabe und Thomas Reckmann | 21.02.2019

Das ursprünglich für den 24. Januar  angekündigte Konzert findet nunmehr am 21. Februar 2019 statt.

 

Wilhelm Berger
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier g-Moll op. 94

Louis Spohr
Deutsche Lieder für Sopran, Klarinette und Klavier op. 103

Thorsten Schmid-Kapfenburg
»Manchmal fühlt sie: Das Leben ist groß«
Trio für hohe Stimme, Klarinette und Violoncello über einen Text von Rainer Maria Rilke

Johannes Brahms
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier a-Moll op.114

Es musizieren:

Henrike Jacob, Sopran
Monika Krack, Violoncello
Werner Raabe, Klarinette
Thomas Reckmann, Klavier

Beginn am 21. Februar 2019 um 19:30 Uhr im Rathausfestsaal (Eingang: Stadtweinhaus)  - Karten an der Theaterkasse, an der Abendkasse vor dem Rathausfestsaal und im Webshop des Theaters Münster

5. Sinfoniekonzert | 26.02., 27.02. & 03.03.2019

Camille Saint-Saëns
Danse macabre. Sinfonische Dichtung op. 40

Sergej Rachmaninow
Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43

Hector Berlioz
Symphonie fantastique op. 14

Die gregorianische Formel "Dies irre" (Tag des Zorns) aus der lateinischen Totenmesse war für viele Komponisten der Romantik eine Chiffre für Vergänglichkeit und dämonische Vorgänge. In allen drei Werken dieses Konzertabends, an dem Stefan Veselka am Pult des Sinfonieorchesters Münster steht,  taucht dieses Motiv in unterschiedlichen Konnotationen auf.

In Camille Saint-Saëns‘ Danse macabre tanzen mit ihren Knochen klappernde Skelette in einem wilden Reigen, um die Macht des Todes zu demonstrieren.

Niccoló Paganini gilt als legendärer »Teufelsgeiger«, dem er zur Perfektionierung seiner Kunst seine Seele verkauft haben soll. Diese Legende griff Sergej Rachmaninow in seiner höllisch schwer zu spielenden Rhapsodie über ein Thema von Paganini auf, die in seinem Schaffen ein letztes Mal Glanz, Perfektion und verschwenderischen Farbreichtum des Klaviers präsentiert.

Mit Frank Dupree, einem der Shooting-Stars in der Klassik-Szene, ist eine energiegeladene Interpretation zu erwarten. Die Symphonie fantastique ist die erste moderne Programmmusik überhaupt. In ihr reflektiert Hector Berlioz, der große Exzentriker der Romantik, sein eigenes Liebesleben inklusive Opiumrausch, Träumen der eigenen Hinrichtung und einem wilden Hexensabbat. Dafür setzt er eine so große Besetzung ein, wie man sie bis dahin nicht kannte, zusätzlich gewürzt mit neuartigen instrumentalen Effekten.

Beginn am 26. und 27. Februar um 19:30 Uhr sowie 3. März 2019 um 18:00 Uhr im Großen Haus des Theaters Münster - Einführung 60 Minuten vor Konzertbeginn - Karten an der Theaterkasse oder im Webshop des Theaters Münster

Tage der Barockmusik I 17. - 24. März 2019

In der Zeit vom 17. bis 24. März 2019 finden im Großen Haus des Theaters Münster, im Erbdrostenhof sowie in der Apostelkirche die Tage der Barockmusik Münster statt.

Damit knüpfen das Theater und das Sinfonieorchester Münster an die Tradition des seit 1981 alle zwei Jahre in Münster veranstalteten Barockfestes an, das seinerzeit im Wesentlichen von den Kaufleuten der Salzstraße angestoßen und von Prof. Konrad Hünteler musikalisch inspiriert wurde. Mit dieser Initiative soll nicht zuletzt an das reiche barocke Erbe, das der Baumeister Johann Conrad Schlaun (1695 - 1773) seiner Wahlheimat hinterlassen hat, erinnert werden.

Erstmals hat 2019 Münsters neuer Generalmusikdirektor Golo Berg das Programm für dieses kleine, aber feine Festival mit hochkarätigen Künstlern und spannenden Konzerten konzipiert. In mehreren Konzerten im Großen Haus und im Erbdrostenhof präsentiert sich der Südafrikaner Stefan Temmingh, der 2016 mit dem ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (Flöte) ausgezeichnet wurde und zur Weltspitze auf der Blockflöte gehört.

Das komplette Programm des diesjährigen Barockfestes finden Sie hier.

 

Vorankündigung: Mitsingkonzert SCRATCH 2019 I 08.06. & 09.06..2018 (Pfingsten)

Das Orchester feiert 100. Geburtstag - und alle Münsteraner*innen feiern (und singen) mit: Im Herzen der Stadt beim großen Open Air-Mitsingkonzert auf dem Prinzipalmarkt! Dafür suchen das Orchester und Generalmusikdirektor Golo Berg begeisterte Sängerinnen und Sänger, die Münsters gute Stube in den größten Konzertsaal unserer Stadt verwandeln.

"O Fortuna!" – Die  mächtige Anrufung der Schicksalsgöttin in Carl Orffs monumentalem Meisterwerk Carmina Burana erzeugt bei Sängern und Zuhörern einen Gänsehaut-Moment vom ersten Takt an. Das Wechselspiel von Glück und Besitz, die Flüchtigkeit des Lebens, Freude über den Frühling oder Lust und Last von Sex, Saufen und Völlerei: Die Themen der mittelalterlichen Texte und Gedichte, die Orff so mitreißend vertont hat, sind zeitlos und sprechen alle Menschen gleichermaßen an. Gestalten Sie mit dem Sinfonieorchester Münster und Golo Berg ein unvergessliches Konzert!

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier auf der Homepage des Sinfonieorchesters.

Nichts ist einfacher als das. Wir informieren Sie hier über Ihren Mitgliedsbeitrag und den Freundschafts­bonus, den Sie als Freund und Förderer unseres Sinfonieorchesters erwarten dürfen.

Als Mitglied der Freunde und Förderer des Sinfonieorchesters Münster haben Sie zahlreiche Vorteile:

10% ERMÄßIGUNG AUF EINTRITTSPREISE

bei allen Konzerten und Abonnements des Sinfonieorchesters

FRÜHZEITIGE BESTELL­MÖGLICHKEITEN

für Eintrittskarten

AKTUELLE INFORMATIONEN

über Konzerte und Musiktheater­veranstaltungen

SONDERKONZERT

im Rahmen der Mitglieder­versammlung

GEMEINSAME KONZERTREISEN

zu auswärtigen Gastspielen des Sinfonieorchesters

BESUCH VON ORCHESTERPROBEN

der Sinfoniekonzerte

KOSTENLOSES PROGRAMMHEFT

mit interessanten Zusatz­informationen über die Sinfoniekonzerte

Persönliche Mitgliedschaft
50,00 €


Familienmitgliedschaft
70,00 €


Be Classy (18 – 35 Jahre)
18,00 €


Sie können Ihren Mitglieds­beitrag als Sonderausgabe im Rahmen der Steuer­erklärung steuerlich geltend machen. Wir sind aufgrund des Freistellungsbescheids des Finanzamtes Münster-Innenstadt, Steuernummer 337/5975/0078, vom 06.02.2017 berechtigt, für Mitglieds­beiträge Zuwendungs­bestätigungen auszustellen. Für Beiträge und Spenden bis 200,00 Euro reicht als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungs­bestätigung des Kredit­instituts (Konto-Auszug oder Lastschrift­einzugs­beleg). Auf der Rückseite des Belegs sollten Sie die Angaben zum Freistellungs­bescheid notieren.

Hier finden Sie die Satzung.
 

Konzert- und Projektförderung

Seit Gründung unseres Fördervereins konnten durch unsere Förderung zahlreiche Stars der Klassik-Szene, u.a. Nelson Freire, Reinhold Friedrich, David Geringas, Clemens Hagen, Xavier de Maistre, Albrecht Mayer, Sabine Meyer, Daniel Müller-Schott, Arabella Steinbacher, Akiko Suwanai, Tanja und Christian Tetzlaff, Francesco Tristano, Pablo Sáinz Villegas, Anna Vinnitskaya sowie Frank Peter Zimmermann, als Gastsolisten für die Sinfonie­konzerte unseres Orchesters gewonnen werden.

Auch in der Spielzeit 2018/19 fördern wir die Sinfonie­konzerte mit dem südafrikanischen Flötisten Stefan Temmingh, dem in New York und Dresden lebenden Cellisten Jan Vogler und dem Solo-Hornisten der Berliner Philharmoniker Stefan Dohr. Außerdem konnte durch unsere Förderung das Quartett Quadro Nuevo für die neue Reihe der Cross Over-Konzerte des Sinfonie­orchesters im Landesmuseum am Domplatz verpflichtet werden.

Schwerpunkt unserer Förderung im Jahr 2019 sind Konzerte und Projekte im Rahmen von 100 Jahre Münster Musik. Unter diesem Motto feiern das Sinfonieorchester Münster, die Westfälische Schule für Musik sowie die Musikhochschule Münster gemeinsam ihre Gründung unter schwierigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 1919, ein Jahr nach dem ersten Weltkrieg.

Regelmäßig fördern wir das Festival der geistlichen Musik MUSICA SACRA sowie die Tage der Barockmusik, die jeweils im zweijährigen Rhythmus stattfinden. Mit den Open Air-Konzerten im Rahmen der AaSeerenaden sollen neue Zielgruppen für die Klassik gewonnen werden. Im Rahmen der Projekte des Theater­JugendOrchesters haben musikinteressierte junge Menschen die Chance, an einer professionellen Musik­theater­produktion mitzuwirken.

Zahlreichen Orchesterpraktikanten konnten wir durch ein Stipendium die Möglichkeit eröffnen, bereits vor dem Abschluss ihres Musikstudiums erste praktische Erfahrungen in einem professionellen Orchester zu sammeln.

Mehr Raum für Musik in Münster

Im Vergleich mit fast allen anderen größeren Städten in NRW verfügt Münster als kulturelles Zentrum für die Region über keinen zeitgemäßen Konzertraum für die Klassik. Als Musikstadt hat Münster damit den Anschluss an Nachbarstädte wie Dortmund, Essen und Bochum zumindest vorerst verloren.

75 Jahre nach der Zerstörung der Stadthalle im letzten Weltkrieg braucht Münster wieder einen konkurrenz­fähigen Konzertsaal für das Sinfonieorchester Münster ebenso wie für andere kleinere oder größere Musikensembles, für Konzertveranstalter und Solisten aus dem In- und Ausland, für die Chöre und nicht zuletzt auch für die freie Szene unserer Stadt. Deshalb setzen wir uns für den Bau eines Konzerthauses, das höchste Ansprüche an Klangqualität und Akustik eines Raums für Musik erfüllt, ein.

Wir haben unsere Forderungen in 10 Thesen zur Konzerthaus-Debatte in Münster zusammengefasst, die wir den politischen Entscheidungsträgern im Rat und in der Verwaltung der Stadt Münster zur Verfügung gestellt haben.

Heute

Seit der Spielzeit 2017/18 ist Golo Berg General­musik­direktor der Stadt Münster und Chefdirigent des Sinfonieorchesters Münster. Golo Berg studierte an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar und war vor seinem Engagement in Münster Chefdirigent und Generalmusikdirektor in Hof, Dessau und am Theater Vorpommern. In seiner ersten Spielzeit präsentiert er dem Publikum in Münster neue Konzertformate, sorgte zugleich aber auch für Kontinuität in der Orchesterarbeit.

Das Sinfonieorchester Münster gibt – zusätzlich zu seiner Arbeit im Orchestergraben bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen – rund 80 Konzerte pro Jahr. Neben den großen sinfonischen Werken aus mehr als drei Jahrhunderten steht die ganze musikalische Vielfalt von Kammerkonzerten über Kinder- und Chorkonzerte auf dem Programm. Regelmäßig spielt das Orchester an ungewohnten Orten, u.a. im Landesmuseum am Domplatz, im Rathaus und im Erbdrostenhof, in den Kirchen der Stadt sowie zum jährlichen Saisonausklang Open-Air auf der Seebühne am Aasee. Das Orchester lädt regelmäßig Solisten von Weltrang ein. Kooperationen mit befreundeten Orchestern ermöglichen Aufführungen aufwendiger Werke mit großer Besetzung.


Unter dem Motto 100 Jahre Münster Musik feiert das Sinfonieorchester Münster 2019 gemeinsam mit der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule die Gründung dieser drei Institutionen im Jahr 1919.

Gestern

Mit der Gründung des Sinfonieorchesters Münster am 15. September 1919 wurde ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung des Musiklebens im Münsterland gelegt. Erster Generalmusikdirektor war Fritz Volbach, dessen Initiative auch die zeitgleiche Gründung der Westfälischen Schule für Musik zu verdanken ist. Das Orchester erlangte in seiner bewegten Geschichte schnell überregionale Bedeutung. Schon in den Zwanziger Jahren konnten mit Richard Strauss und Hans Pfitzner führende Komponisten des noch jungen 20. Jahrhunderts als Gastdirigenten verpflichtet werden.

Seinen Rang als wichtige Kulturinstitution der Region festigte das Orchester auch in den Jahren des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit dem Neubau des Theaters Münsters und dessen Eröffnung am 4. Februar 1956 finden die Sinfoniekonzerte im Großen Haus an der Neubrückenstraße statt. Gleich in der ersten Spielzeit dirigierte Paul Hindemith ein Konzert mit eigenen Werken in Münster. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen würdigen die Arbeit des Sinfonieorchesters Münster, darunter die Gustav-Mahler-Medaille in der Zeit der Verantwortung des Generalmusikdirektors Alfred Walter (1970 – 1985) sowie die Auszeichnung für das Beste Konzert­jahres­programm Deutschlands unter der Leitung von Will Humburg (1992 – 2004). In dessen Amtszeit sorgte mit Richard Wagners Ring des Nibelungen ein von Publikum und Fachpresse gleichermaßen begeistert gefeiertes Opernprojekt für bundesweite Beachtung.

Der in Rom geborene General­musik­direktor Fabrizio Ventura (2007 – 2017) gründete 2012 mit MUSICA SACRA ein Festival der sakralen Musik in den Münsteraner Innenstadtkirchen, das seitdem im 2 Jahren-Rhythmus wiederholt wird. Zwei Gastspielreisen nach Italien in den Jahren 2013 und 2015 mit Konzerten in Mailand, Rom und Modena sowie das Beethoven-­Projekt mit der Präsentation aller neun Sinfonien an vier aufeinander folgenden Tagen in der Spielzeit 2015/16 waren Glanzlichter der "Ära Ventura". Für seine Verdienste um die Gründung des Förder­vereins im Jahr 2009 wurde Fabrizio Ventura als Ehren­mitglied der Freunde und Förderer des Sinfonieorchesters Münster ausgezeichnet.

Dis­ko­gra­fie

Das Sinfonieorchester Münster konnte mit der finanziellen Förderung durch den Freundeskreis seit 2010 zahlreiche CD-Einspielungen, u.a. mit Werken von Bruckner, Schumann, Mussorgsky, Casella sowie von Klöffler, Gluck und Graun, realisieren.

Mit freundlicher Unterstützung durch: